Wie schmeckt NIX?
Ihr wisst ja, hier gibt es nicht nur lustige Laufberichte. Nein, heute ist der Geist wieder dran. Das Thema beschäftigt mich schon lange und es ist heiß. Wobei, eigentlich ist es das gerade nicht...
Kennt ihr sie auch, diese furchtbare Werbung mit der Mutti, die ihren Kindern heute mal das schmackhafte, kalorienreduzierte NIX gekocht hat und der Oma, die genausoNIX im Ofen hat wie nach dem Krieg? Ich würde diese Spots kurzerhand verbieten, wenn ich die Möglichkeit dazu hätte. Noch schlimmer finde ich allerdings, dass sie gebraucht werden. Es sollen Spender für die sogenannten „Tafeln“ geworben werden. Ausgabestellen für gespendete, oft am Rande der Verwertbarkeit angelangte Lebensmittel für „Bedürftige“.
Aha, es gibt also in unserem Lande Bedürftige. Das bedeutet, wir reden von Menschen in Deutschland, die sich mit ihrem Einkommen nicht einmal ausreichend ernähren können! Irgendwie scheint das sogar in der Normalität angekommen zu sein. Wer sich kein Essen leisten kann, geht eben zur Tafel, den Spendern sei Dank. So einfach ist das! Der letzte Schrei in dieser Richtung heißt „Kindertafel“. Eine Einrichtung, die dafür sorgt, dass Kinder armer Familien ein Frühstück bekommen. Das heißt – anders hätten sie es oft nicht! Mir sind Projekte bekannt, in denen bestimmte ausgewählte (glückliche?) Kinder zeitweise ein Mittagessen bekommen. Solange das Geld für das Projekt eben reicht. Eine Top-Meldung der letzten Tage bestand darin, dass bei einer öffentlichen Kleidersammlung in diesem Jahr 400 gebrauchte Wintermäntel mehr für Bedürftige gespendet wurden als im letzten Jahr! Glückwunsch dazu!
Man sollte sich mal kurz zurücklehnen, diese Fakten wirken lassen und dann die buntschillernde, reiche, konsumorientierte, wohlstandanzeigende Seite dieser Gesellschaft dagegenstellen. Ist es nicht unfassbar, dass es diese Gesellschaft nicht fertig bringt, alle Menschen so zu stellen, dass sie ihre Grundbedürfnisse aus eigener Kraft sicherstellen können? Ob sich ein "Oberschichtler" oder ein Politiker in einen „Bedürftigen“ hineinversetzen kann und das Gefühl nachvollziehen kann, mit dem man sich einen Wintermantel aus der Kleiderkammer holt? Warum auch, die haben doch gespendet - das Gewissen ist rein! Armes reiches Deutschland!
Kennt ihr sie auch, diese furchtbare Werbung mit der Mutti, die ihren Kindern heute mal das schmackhafte, kalorienreduzierte NIX gekocht hat und der Oma, die genausoNIX im Ofen hat wie nach dem Krieg? Ich würde diese Spots kurzerhand verbieten, wenn ich die Möglichkeit dazu hätte. Noch schlimmer finde ich allerdings, dass sie gebraucht werden. Es sollen Spender für die sogenannten „Tafeln“ geworben werden. Ausgabestellen für gespendete, oft am Rande der Verwertbarkeit angelangte Lebensmittel für „Bedürftige“.
Aha, es gibt also in unserem Lande Bedürftige. Das bedeutet, wir reden von Menschen in Deutschland, die sich mit ihrem Einkommen nicht einmal ausreichend ernähren können! Irgendwie scheint das sogar in der Normalität angekommen zu sein. Wer sich kein Essen leisten kann, geht eben zur Tafel, den Spendern sei Dank. So einfach ist das! Der letzte Schrei in dieser Richtung heißt „Kindertafel“. Eine Einrichtung, die dafür sorgt, dass Kinder armer Familien ein Frühstück bekommen. Das heißt – anders hätten sie es oft nicht! Mir sind Projekte bekannt, in denen bestimmte ausgewählte (glückliche?) Kinder zeitweise ein Mittagessen bekommen. Solange das Geld für das Projekt eben reicht. Eine Top-Meldung der letzten Tage bestand darin, dass bei einer öffentlichen Kleidersammlung in diesem Jahr 400 gebrauchte Wintermäntel mehr für Bedürftige gespendet wurden als im letzten Jahr! Glückwunsch dazu!
Man sollte sich mal kurz zurücklehnen, diese Fakten wirken lassen und dann die buntschillernde, reiche, konsumorientierte, wohlstandanzeigende Seite dieser Gesellschaft dagegenstellen. Ist es nicht unfassbar, dass es diese Gesellschaft nicht fertig bringt, alle Menschen so zu stellen, dass sie ihre Grundbedürfnisse aus eigener Kraft sicherstellen können? Ob sich ein "Oberschichtler" oder ein Politiker in einen „Bedürftigen“ hineinversetzen kann und das Gefühl nachvollziehen kann, mit dem man sich einen Wintermantel aus der Kleiderkammer holt? Warum auch, die haben doch gespendet - das Gewissen ist rein! Armes reiches Deutschland!
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