Rennsteig 2014 - Man gönnt sich ja sonst nichts!
Ich freue mich ohne Ende! Alles richtig gemacht! Das Wagnis war sicher groß, aber meine Erfahrung mit der Strecke ist es eben auch. Unter den beschriebenen Umständen tat es kein bisschen weh, auf den Supermarathon zu verzichten. Ich habe mich gefreut, seit 2009 wieder mal am Start in Neuhaus zu stehen und diese anspruchsvolle Strecke zu laufen. Es war wirklich ein schönes Erlebnis, bei herrlichem Laufwetter den Weg zurückzulegen. Alles wie immer – nur eben ein bisschen langsamer. Ich habe mich auch auf den Abwärts- und Geradeaus-Abschnitten logischerweise nicht getraut, mit langen Schritten zu laufen und bin gemütlich getrabt. Da war Zeit für den einen oder anderen Schwatz, alles ganz entspannt. Irgendwann war ich dann Guts Muths in Schmiedefeld und hielt meine Medaille in der Hand. Es war wieder eine besondere, wie alle anderen auch. Der Lohn für eine außergewöhnliche Leistung, das ist es für mich auch nach 26 Rennsteigläufen immer noch! Dieses Gefühl war die Anstrengung auf jeden Fall wert – der Rest siehe oben!