Tretmühlen-Spaß
Man glaubt es nicht – heute(!) habe ich das erste Mal in diesem Jahr die Laufnase an die frische Luft bekommen. Ich hatte fast schon vergessen, dass Laufen eigentlich eine Außentür-Sportart ist oder wie war nochmal die Übersetzung von „Outdoor“? Die Dunkelheit nach Feierabend hält mich ja eigentlich nicht vom Laufen ab. Doch in schnöder Gemeinsamkeit mit Eisglätte auf den Wegen, unpassierbaren Wäldern oder peitschendem Regen macht es nicht wirklich Sinn, abends irgendwo draußen rumzustolpern.
Also muss verstärkt meine Hassliebe herhalten, das Laufband. Für das blöde Ding trifft sogar ausnahmsweise mal die englische Bezeichnung „Treadmill“ den Nagel besser auf den Kopf. Aber Training ist, was man draus macht. Neben gleichmäßigem Laufen habe ich auch die Programme für das Intervalltraining inzwischen entdeckt. Bergauf-Varianten gibt es auch und zusammen ist das doch eine gute Abwechslung und bietet die Gelegenheit, ab und zu neue Reize zu setzen. Nach einer Stunde auf dem Teil bin ich dann auch immer gut gereizt, das könnt ihr glauben! Als Nachteil empfinde ich nur – siehe oben – die schlechte Luft im Studio. Als Motivationsfaktor helfen mir die Finisher-Shirts vergangener Abenteuer. Immer hübsch von unten aus dem Stapel gezogen ist jedes immer mal dran, weckt Erinnerungen und gleichzeitig Vorfreude auf die neuen Ereignisse. Da fällt mir ein, ich wollte schon lange meinen Laufkalender fertigstellen…