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Laufwunder

Zwischen Königstein und Dresden

26. April 2010 , Geschrieben von Laufwunder

Nach einer Woche der relativen Ruhe stand gestern mit dem Oberelbe-Marathon der nächste Kracher ins Haus. Immerhin der dritte Lauf über Marathon und mehr innerhalb von drei Wochen und der Abschluss der langen Läufe in Vorbereitung auf das Projekt „LW 72“ ;-). Insofern war ich schon gespannt, wie mein Körper den Kyffhäuser-Marathon und die 50 km von Mnisek weggesteckt hatte.

 

Aber erst mal zum Oberelbe-Lauf. Ich hatte mich besonders darauf gefreut, weil es in diesem Jahr praktisch ein Familienereignis wurde. Mit Manu auf dem Halbmarathon und Tina bei ihrem ersten großen Lauf über 10 km war jede mögliche Strecke mit unserem Namen besetzt. Stark, oder? Nicht zu vergessen unsere Anja, die mit ihrem Volleyballteam in diesem Jahr Meister und Aufsteiger wurde. Also, Bewegung ist schon drin bei uns. Für uns Läufer in der Familie war es die Gelegenheit, zum ersten Mal zu dritt eine Laufmesse zu besuchen, die Unterlagen zu empfangen und das ganze Prozedere zu erleben, was die Vorfreude auf so ein Ereignis ausmacht. Bei tollem Wetter wurde es dann auch noch ein schöner Nachmittag in Dresden. Am Sonntag früh trennten sich dann die Wege. Tina fuhr mit den Shuttlebussen zum 10 km-Start am Blauen Wunder. Manu und ich nahmen den Zug Richtung Königstein. Der HM-Läufer verließen den Zug bei Pirna und danach konnte man mit einem Blick durch den Wagen feststellen, wer sich heute noch mehr vorgenommen hatte.

 

DSC00150.JPGDen wunderschönen Marathon zwischen Königstein und Dresden entlang der Elbe hatte ich 2005 und 2006 schon mal mitgemacht, 2006 übrigens zusammen mit der Katrin (die Katsche). Allerdings war er mir auch als Lauf der Extremwetter in Erinnerung – einmal Hagel und Null Grad, einmal schon grenzwertig warm. Dieser Tradition sollte er auch heute treu bleiben. Am Start sah es idyllisch aus – unten der Fluss, auf dem Berg thronte die Feste Königstein und darüber strahlend blauer Himmel. Vor dem Startschuss segnete traditionsgemäß der örtliche Pfarrer die Läuferschar. Okay, das kann zumindest nicht schaden. Dann ging es endlich zur Sache. Die ersten Kilometer sind sehr abwechslungsreich. Leicht wellig, meist im Schatten, mit Blick auf die Feste, später auf die Bastei und immer wieder Dörfchen rechts und links der Elbe. In Pirna ist schon fast die Hälfte geschafft. Die Strecke führt kurz durch die Stadt. Am Markt ist Samba-Stimmung angesagt, und jeder Läufer wird begrüßt.

 

Zurück auf dem Elbe-Radweg wird es dann etwas schwerer. Die nächsten ungefähr zehn Kilometer bieten keine besondere Abwechslung. Dazu kamen die steigende Hitze und die Tatsache, dass es jetzt keinen Schatten mehr gab. Zeit also, sich mal mit dem Tempo und der restlichen Laufgestaltung zu befassen. Es lief bis dahin verdächtig gut, bei Kilometer 27 hatte ich noch auf die Sekunde genau 6er Kilometer drauf. Viel zu schnell eigentlich. Mir war aber schon klar, dass das nicht so weitergehen würde. Jede Wasserstelle war jetzt gefragt, denn die Sonne feuerte wie verrückt. Genau das Wetter, das ich hasse! Ich spürte schon den Sonnenbrand auf den Armen und im Nacken. Im Läuferfeld war deutlich zu sehen, dass viele ihre Probleme mit der Hitze hatten. Die meisten waren schlau genug, es dann ruhiger angehen zu lassen. Genau zu diesem Zeitpunkt machte sich dann bei mir logischerweise auch das Programm der letzten Wochen bemerkbar. Also hieß die Devise, locker das letzte Drittel zu überstehen und den Lauf wie immer lächelnd zu beenden. Mit dieser Einstellung kam ich dann auch gut in Dresden an.

 

Der letzte Abschnitt zwischen den Brühlschen Terassen und dem Stadion ist sowieso ein Selbstläufer. Der Applaus der vielen Zuschauer treibt nochmal richtig an und ein Stadioneinlauf ist immer wieder ein prickelndes Ereignis. Manu und Tina warteten schon 200 m vor dem Ziel und wollten mit mir gemeinsam einlaufen. Leider hielten sie meinem Endspurt nicht ganz stand, denn ich hatte auf der Uhr gesehen, dass ich auch noch unter 4:30 h bleiben kann. Also musste ich noch mal Gas geben. So viel Ehrgeiz darf dann schon sein ;-) Für uns drei blieb unter dem Strich: Gut gelaufen, gut ins Ziel gekommen und Spaß gehabt! Ein gelungenes Wochenende also.

 

Meine Empfehlung: Diesen Lauf unbedingt mal mitmachen und mit einem Dresden-Wochenende verbinden!

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R
<br /> Oh, das reicht bestimmt! Da sieht manch anderer dagegen ziemlich alt aus. ;)<br /> Bis bald!<br /> Ramona<br /> <br /> <br />
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R
<br /> Ach, da warst Du auch noch? Na, denne, herzlichen Glückwunsch!<br /> Liebe Grüße<br /> Ramona<br /> <br /> <br />
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L
<br /> <br /> Jo,  42-50-42 waren die Maße an den letzten drei Wochenenden :-) Ich hoffe, das reicht jetzt für den Rennsteig und lasse langsam nach. Wir sehen uns!<br /> Lieber Gruß vom Holger<br /> <br /> <br />  <br /> <br /> <br /> <br />
T
<br /> Tztzztz - wie jetz "nich ganz stand"?! ich wollte dich sogar noch ziehen du Laufwunder du! :P<br /> <br /> <br />
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L
<br /> <br /> Ja jaaaaa ziehen und ziehen lassen ... du kleine Nase ;-) Sei stolz auf deinen Lauf, der war cool!<br /> <br /> <br /> <br />