Oster-Ei der harten Sorte
Nun beginnen die echten Härtetest-Wochen. Für den Ostermontag hatte ich mir ein besonderes Osterei aufgehoben – einen hammerharten Berg- und Tallauf. Erste freudige Erkenntnis war die Tatsache, dass der Winter nun endgültig auf dem Rückzug ist. Alle Wege, auch auf den Höhen bis ca. 850 Meter, waren bis auf ganz geringe Abschnitte frei. Meine Strecke hatte es in sich, von Suhl aus über den Ringberg, den Döllberg, hinab nach Hirschbach, wieder hinauf Richtung Adlersberg, runter nach Vesser, hinauf zur Wegscheide, zurück nach Suhl. Ortskundige können das leicht nachvollziehen – für die werdenden Touris: das sind 30 km mit 1470 Metern Höhendifferenz in der Addition. Nebenbei habe ich noch ein Tal entdeckt, das ich bisher überhaupt nicht kannte. Die Strecke bin ich im „Gebirgs-Ultra-Trainings-Tempo“ in dreieinhalb Stunden gelaufen und das ging ganz gut und ohne Nachwirkungen. Nun kann am Samstag der erste Marathon über den Kyffhäuser kommen! Ich freue mich drauf!