Kurz vor knapp - die Neuigkeiten
So, da bin ich wieder. Gerade noch rechtzeitig, um vor dem Rennsteiglauf einen kleinen Rückblick der letzten Wochen zu liefern. Ich hatte nicht wirklich große Lust auf das Schreiben, denn irgendwie hat sich das Programm des letzten Jahres wiederholt.
Also, in der Kürze liegt die Würze: Über den Marathon im Bergwerk hatte ich geschrieben. Den 6-Stunden-Lauf in Nürnberg hatte ich nach Virusgrippe und unklarer Form ausfallen lassen. Stattdessen habe ich einige längere Läufe in der Umgebung machen können. Den Berliner Halbmarathon habe ich zusammen mit meiner Frau auch wieder mitgemacht. Aber das werden wir uns in Zukunft schenken. Hier ist nur noch Abzocke angesagt. Teilnehmerpreis rauf, Leistung runter (u.a. gab es in diesem Jahr kein Teilnehmershirt), unerschwingliche Übernachtungspreise usw. Ein Lichtblick ist dagegen der Obermain-Marathon in Bad Staffelstein. Den habe ich zum zweiten Male mitgemacht und wieder habe ich eine top organisierte Veranstaltung erlebt, gute Stimmung, einen fairer Teilnehmerpreis und dazu schöne Geschenke. Hier wächst eine Konkurrenz gegen den Kyffhäuser-Berglauf, der am gleichen Wochenende stattfindet und aus meiner Sicht in der Qualität nachgelassen hat. Ein schönes Highlight in der Vorbereitung war dann noch der Oberelbe-Marathon von Königstein nach Dresden. Dort habe ich dann erstmals einen richtigen Formschub gespürt und konnte einen entspannten Lauf mit zwei gleichen Halbmarathons genießen. Genau eine Woche danach war ich mit den „Aufs-Ganze“-Leuten auf dem Rennsteig unterwegs – auch wieder ein Spaß und ein langer Trainingslauf dazu.
Eher unfreiwillig kam am vergangenen Wochenende noch ein dreistündiges Berg-Abenteuer zustande. Eigentlich wollte ich auf dem Rennsteig ein Stück entgegen der Supermarathon-Strecke laufen und dann über die Suhler Ausspanne zurück nach Goldlauter kommen. Zwei Stunden hatte ich geplant, allerdings ohne den Umweg, den ich mir eingehandelt hatte. An irgendeiner Stelle habe ich einen Wegweiser verpasst und konnte zur geplanten Strecke noch knapp 9 km dazu addieren, weil ich eine riesige Schleife Richtung Zella-Mehlis genommen hatte. Immerhin habe ich dabei einige Täler entdeckt, die ich noch nicht kannte. Das Positive an dieser Aktion war die Erkenntnis, dass es jetzt richtig gut läuft und ich mich nun ungebremst auf den Rennsteig freue! Hoffentlich sieht es im Zielgelände nun anders aus als bei meinem letzten Besuch im März…