Galloway grüßt
Hatte ich schon erwähnt, dass am Samstag mein Einstieg in die langen Trainingsläufe stattfindet? Es ist wieder Kristall-Marathon-Tag. Wobei das Ereignis eigentlich zweitrangig ist. Ich sehe es eher als die Chance, bei angenehmer Wärme auf ansprechendem Gelände mal ein paar Stunden in der Kategorie „lang und langsam“ zu laufen. Bei den Temperaturen draußen will ich das meinem Körper nicht zumuten, man ist schließlich nicht mehr der Jüngste. Dazu kommt die Lizenz zum Aussteigen nach jeder Runde, falls es praktisch unrund laufen sollte. Das ist also perfekt angerichtet.
Vor kurzem las übrigens ich einige Artikel zum Thema „Gehpausen beim Marathon“. Dazu geht die Diskussion hin und her, nachdem Jeff Galloway diese Methode in seinem Buch beschrieben hat. Angeblich soll man durch zielgerichtete Gehpausen auch schon am Anfang eines langen Laufes hinten heraus länger frisch bleiben und die Muskulatur nicht so schnell ermüden. Eigentlich klingt das schlüssig und ich will es mal ausprobieren, für Trainingsläufe kann ich mir das vorstellen. Die Runde in Merkers scheint sich da anzubieten. Sie hat anfangs und in der Mitte jeweils eine harte Steigung, die ich im zweiten Teil des Laufes sowieso gehe. Also teste ich das mal von Anfang an und will sehen, wie sich das auf konstante Rundenzeiten gegen Ende auswirkt. Irgendwas Sinnvolles muss man ja gegen den Drehwurm unternehmen. Ich sage euch dann, was dabei herausgekommen ist.