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Laufwunder

Ein entspannter Vormittag

17. April 2011 , Geschrieben von Holger

DSC00291.JPGTut mir leid, dass das Laufwunder hier ein bisschen ins Hintertreffen geraten ist in den letzten Tagen. Dabei gibt es jede Menge zu erzählen und ich werde mich bemühen, alles bald nachzuholen.

Beginnen möchte ich mit einem schönen Lauf, der bereits ein bisschen her ist, aber so schön war, dass er nicht unerwähnt bleiben soll. Die „Aufs Ganze“-Aktion rief zum Trainingslauf zu den „Drei Gleichen“. Kurz entschlossen rief ich Nora an, in der Voraussicht, dass sie auch dorthin fahren würde. Na klar war sie dabei und ich konnte sogar bei Nora und Klaus mitfahren. Die „Drei Gleichen“, also Burg Gleichen, Mühlburg und Wachsenburg kannte ich bis dahin nur vom Vorbeifahren mit dem Zug oder auf der A4. Also wurde es Zeit, mal laufenderweise vorbeizuschauen.

Am Treffpunkt in Apfelstädt habe ich mich zuerst über die vielen bekannten Gesichter gefreut. Elke und Jens, Frank, Martel, Angela … ich kann sie gar nicht alle aufzählen aber es war schön, mal wieder zu schwatzen und die Heldentaten vergangener Monate auszutauschen. Leider bestanden die Taten beim Einen oder Anderen auch aus dem Auskurieren von Verletzungen. So ist das nun mal, das Wort „Patient“ bedeutet in seinem Ursprung eben „Geduld haben“ ;-) Aber ich hörte auch von der geplanten Laufreise zum Zermatt-Marathon, die Frank über den Laufladen veranstaltet und war überrascht, wie viele Bekannte sich schon angemeldet hatten! Schon tickerten die Rädchen – das wäre doch was zu meinem runden Geburtstag, der bald ins Haus stand! Doch dazu später mehr.  

Der Lauf selbst wurde in der Ausschreibung als „sehr anstrengend“ angekündigt, weil es eben über die drei Burgen ging und damit heftige An- und Abstiege verbunden waren. Kurz vor dem Start machte mich Nora noch mit Andrea aus Erfurt bekannt. Sie erzählte mir, dass sie sich insgeheim mit der Teilnahme am Supermarathon beschäftigt, aber noch nicht so richtig wusste ob und wie und ich hätte ja schon mal mitgemacht … Wir hatten dann eine sehr schöne Unterhaltung und liefen locker die 25 km zusammen. Ich habe mich gefreut, wie sie mich ausgefragt hat und lächelte oft in mich rein. Es waren die gleichen Gedanken und Fragen, die ich vor zwei Jahren hatte und auch ich habe damals jeden ausgequetscht, der schon mal diese lange Strecke gelaufen war. Aber ich habe gemerkt, dass sie das Wichtigste schon drauf hat – jede Menge Marathon-Erfahrung und die Bereitschaft im Kopf für einen superlangen Lauf. So konnte ich sie in ihrer Absicht bestärken und wir werden uns auf jeden Fall am Start in Eisenach treffen. So verging dieser Trainingslauf wie im Flug.

Die schönen Burgen, die Landschaft dazwischen und eine spannende Unterhaltung. Nichts von wegen Anstrengung, sondern ein wunderschöner Tag!

 

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